Bewerbungstipps

Mögen Sie eigentlich Eselsohren?

Nein! Ihr zukünftiger Arbeitgeber sicher auch nicht. Eine Bewerbung wird von Personalabteilungen wie eine erste Arbeitsprobe betrachtet. In unserer täglichen Praxis sehen wir, dass Bewerbungsunterlagen zum Teil noch unordentlich, fehlerhaft und unvollständig geschickt werden. Eselsohren, Kaffeeflecken oder schlecht riechende Unterlagen lassen den Leser darauf schließen, dass Sie genauso unordentlich arbeiten, wie Ihre Bewerbungs-unterlagen aussehen. Wollen Sie das?

Achten Sie darauf, dass der erste Eindruck Ihrer Person positiv ist. Eine saubere, strukturierte und vollständige Bewerbungsmappe kann Türen bei Personalentscheidern öffnen und zum Erfolg Ihrer Bewerbung um einen neuen Arbeitsplatz beitragen. Vor dem Versand Vollständigkeit, Ordnungsmäßigkeit und Fehlerfreiheit der Unterlagen auch z.B durch einen Personalberater prüfen zu lassen, ist immer hilfreich.

Gehört Surfen zum Bürosport?

Auch wenn Ihr Arbeitgeber es nicht ausdrücklich verboten hat, so ist privates Surfen am Arbeitsplatz manchmal sicherlich sehr entspannend aber noch lange nicht erlaubt. Schnell Ihre privaten mails abrufen, kurz auf facebook Ihr Profil bearbeiten, Filme oder Musik herunterzuladen, gehört in der Regel sicherlich nicht zu Ihrer Stellenbeschreibung, oder? Immer wieder erleben wir in unserer täglichen Praxis, dass selbst Bewerbungsunterlagen vom geschäftlichen e-mail account geschickt werden oder sich Bewerber vom Arbeitsplatz aus nach einer neuen Stelle erkundigen. Das ist ein absolutes No Go. Grundsätzlich gilt: Enttäuschen Sie das in Sie gesetzte Vertrauen ihres Arbeitgebers nicht. Falls es notwendig ist, privat kurz eine Nachricht zu schreiben oder zu telefonieren, holen Sie sich immer das OK Ihres Chefs.

In der Kürze liegt die Würze - auch bei der Jobsuche!

Können Sie in 5 min beschreiben, weshalb ausgerechnet Sie der/die richtige Kandidat für eine Ausbildungs- oder Arbeitsstelle sind? Ja, Glückwunsch! Wer als Bewerber seine Stärken, Ziele und seine Motivation knapp und präzise darstellen kann, macht sich interessant. Bei Speed – Datings auf Jobmessen ist dieser schnelle erste Informationsaustausch beliebt. Firmen können sich als attraktiver Arbeitgeber für potentielle neue Mitarbeiter präsentieren und unmittelbar interessante Kandidaten herausfiltern, die dann zu einem ausführlichen Gespräch einladen werden Als Bewerber haben Sie die Chance, das Interesse der jeweiligen Personalentscheider schnell für sich wecken. Falls Ihr Lebenslauf nicht unbedingt geradlinig sein sollte, dann können Sie auf diese Art und Weise im persönlichen Gespräch doch noch punkten. Fassen Sie sich kurz, präsentierten Sie sich gekonnt, überzeugen Sie durch Argumente und achten Sie auf Ihre Körpersprache.

Überzeugen durch Interesse an der Ausbildung

Sind Sie schon einmal in einem Auto ohne Motor gefahren? Das geht nicht sagen Sie. Mit dem Start ins Berufsleben verhält es sich ebenso. Wir erleben in unserer Berufspraxis immer wieder, dass Auszubildende gerade in den ersten Tagen im Betrieb schon an der Körperhaltung, der Kleidung und am Benehmen erkennen lassen, ob sie tatsächlich Lust darauf haben, den gewählten Beruf zu erlernen. Vor dem Beginn der Lehre ein Praktikum zu machen, um vorfühlen, ob die Zusammenarbeit klappen könnte, lohnt sich. Niemand kann sofort wissen, wie alles funktioniert. Neugier und eine positive Einstellung helfen. Wer eine Aufgabenstellung nicht versteht oder die Erklärung, wie eine Aufgabe angegangen werden muss, sollte gleich nachfragen statt nur abzunicken nach dem Motto „Das kann ich schon alles“. Interesse für den Beruf zeigen, sich für Tipps bedanken, die Augen offenzuhalten, um zu sehen, wie der Hase im Betrieb läuft und sich in die Ausbildung reinzuknien, das überzeugt dauerhaft Ausbilder und Betriebe.

Gehen oder Bleiben- Wann sollte man wechseln?

Mit der Karriere verhält es sich ähnlich wie mit dem Einkommen: Vielfach vergleicht man sich mit Freunden oder Bekannten und kommt irgendwann zu dem Punkt, an dem man sich überlegt, soll ich noch im Unternehmen bleiben oder wechseln. Täglich kommen zu uns Menschen, die sich aus den unterschiedlichsten Motiven beruflich verändern wollen. Häufig sehen Sie keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr oder haben von einem anderen Unternehmen ein attraktiveres Job-Angebot bekommen. Spätestens, wenn Ihre Gesundheit darunter leidet, sollten Sie sich fragen, was Sie eigentlich daran hindert, die Arbeit zu wechseln. Machen Sie sich eine Liste: Was spricht für, was gegen einen Jobwechsel. Was bringt eine neue Arbeit mit sich – nicht nur für Sie persönlich, sondern auch für Partner, Familie. Lassen Sie sich Zeit, wägen Sie ab. Bei einem Berufswechsel Personalberater einzuschalten ist ebenfalls eine gute Lösung. Sie beraten Sie und unterstützen Sie bei ihrer individuellen Karriere- und Berufsplanung.

Bewerbungstraining jetzt !!!

Wenn Sie über einen Bildungsgutschein verfügen, ist es möglich ein 6-8 wöchiges Bewerbungstraining als Einzelmaßnahme über uns durchzuführen. Bei Interesse rufen sie uns an.
Das Training erfolgt immer für Einzelpersonen, nicht in Gruppen.